Wenn Luxus versagt und der Kellerheld den Alltag rettet
Mein Kaffeevollautomat hat heute beschlossen, mich an meine Grenzen zu bringen. Ganz ehrlich, sooft hat er irgendwelche Ansprüche und am besten ist ja, wenn ich ihn nicht dann entkalke, wenn ER das will, macht er irgendwann einfach gar nix mehr. Aber heute hat er tatsächlich endgültig abgestellt.
Kein Kaffee. Keine Energie. Sechs Kinder.
Und dann stand sie da. Der Keramikfilter aus einer anderen Zeit.
Keine Knöpfe, keine Technik – nur Wasser, Pulver und Geduld.
Ich musste warten. Drei Minuten. In Ruhe.
Und irgendwie tat das gut.
Vielleicht brauchen wir im Alltag gar nicht immer das „Vollautomatische“.
Vielleicht reicht manchmal das Einfache, das Langsame – und der Duft von frisch aufgebrühtem Kaffee, um den Tag zu retten.
Und wisst ihr was? Der Kaffee schmeckt… nach 2005, Ruhe und simpler Glückseligkeit.
Vielleicht bleibe ich erstmal dabei…